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Schwimmbad- und Wellness-Magazin.
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Stimmung per Knopfdruck

Duft, Licht, Musik und verschiedene Badeformen machen aus einer privaten Wellness-Anlage wahre Oasen.

Nur Schwitzen war gestern, heute sind Stimmungen gefragt. Jeder Tag ist anders, Arbeitstage sowieso. Da muss die Wellness-Anlage flexibel darauf reagieren können. Und Bauherren haben heute die Auswahl, welche Badeform sie wollen, welche Farben und Düfte an diesem Abend angenehm sind. Intelligente Steuerungstechnik macht es möglich: In einer Musteranlage hat die bsw-Mitgliedsfirma WDT Werner Dosiertechnik die ganze Palette an Möglichkeiten aufgezeigt, die den gestressten Bauherren zur Verfügung stehen.

„Alle Stimmungen“, erläutert Firmenchef Dietmar Werner, „sind in einem zentralen Touch-Panel programmiert und können auf Knopfdruck abgerufen werden.“ Fünf verschiedene Stimmungen bzw. Programme stehen zur Auswahl: Beruhigung, Kerzenstunde, Blaue Stunde, Belebend und das Mix-Programm. Jedes davon beinhaltet einen festen Ablauf mit bestimmten Badeprogrammen in den Kabinen, mit Beduftung der Kabinen und des Gesamtraums, mit einem bestimmten Licht- und Musikangebot, wobei sich die einzelnen Komponenten auch individuell am Touch-Panel schalten lassen.

Welness-Anlage Multifunktional präsentiert sich die gesamte Anlage: So bietet auch das Dampfbad verschiedene Badeformen: Dampf, Solenebel, Hamam und Rasul.

In den Kabinen herrscht dann die gleiche Stimmung wie im Ruheraum und auch im Garten, der in das Konzept mit einbezogen ist. Denn auch hier findet sich am Pool und rings um den Teich die stimmungsvolle Beleuchtung und eine der jeweiligen Situation entsprechende Musik. In der Dunkelheit, wenn die Halogenstrahler die Bäume anleuchten und die LEDs den Pool und den Teich illuminieren, stellt sich schnell die richtige Wohlfühlatmosphäre ein. Oder eine Gartenparty ist angesagt: Dann wird die Beleuchtung umgeschaltet und auch die passende Musik findet sich schnell in der Steuerung.

Kernstück der privaten Wellness-Anlage ist aber der Innenbereich mit den zwei Schwitzkabinen, die sich über das Touch-Panel steuern lassen. Beispiel Sauna: Hier stehen vier Badeformen zur Auswahl: Finnische Sauna, Biosauna, Niedertemperatur-Sauna und ein Softdampfbad. Bei der Finnischen Sauna ist ein Aufguss mit dabei, der von den Badenden über einen Taster in der Kabine abgerufen werden kann. Und wenn Biosauna angesagt ist, stehen gleich vier verschiedene Düfte zur Wahl. Werner: „Stimmung und Düfte sind miteinander gekoppelt. Wenn eine beruhigende Stimmung ausgewählt wurde, stehen nur ganz bestimmte Düfte zur Verfügung.“ Auch die rel. Feuchte in der Kabine lässt sich ganz bequem regulieren.

multifunktionale Wellness-Anlage Eine Whirlwanne und eine Sauna hatte der Bauherr immer schon. Nun ließ er den Raum mit einer Wellness-Anlage, inklusive Steuerung mittels Touch-Panel, aufrüsten.

Beispiel Dampfbad, ausgelegt für zwei bis vier Personen: Da gibt es das klassische Dampfbad mit 100 Prozent rel. Luftfeuchte und entsprechender Beduftung, es kann aber auch ein Solenebel eingeblasen werden. Dies erzeugt dann ein Klima wie am Meer. Oder die Kabine wird als Hamam benutzt: Über eine Handdusche wird der Schaum über die Körper gesprüht, heiße Luft wie ein Wüstenwind lässt ihn trocknen, bis er dann ganz einfach wieder abgespült wird. Genauso ist ein Rasulbad möglich. Die Technik, die die gesamte Kabine steuert, erlaubt auch die Schlammproduktion, mit dem sich die Badenden einreiben können.

Über den Sitzplätzen befinden sich Düsen, die für die gewünschte Luftzuführung sorgen. So kann zum Beispiel ein Dampfstoß reduziert oder einfach nur Wasser eingesprüht werden, beispielsweise bei einem Rasulbad. Die Möglichkeiten, die sich hier durch die verschiedenen Badeformen bieten, sind fast unbegrenzt. Abends, wenn Wellnesstime angesagt ist, wird die ganze Anlage hochgefahren, und nach der Aufheizzeit kann je nach Lust und Laune und Programmwahl gebadet oder auch zwischen verschiedenen Badeformen gewechselt werden.

Die Steuerung, Herz und Gehirn der Anlage, bietet eine große Auswahl an Möglichkeiten. Aber das Angebot beschränkt sich nicht auf die beiden Multifunktionskabinen. Auch eine Erlebnisdusche mit vier verschiedenen abrufbaren Programmen wartet darauf, dass die Familie die ganze Palette an Möglichkeiten ausprobiert: Warmer Tropenregen, kalter Eisregen, Nieselregen oder ein Gewitter mit Platzregen sowie Blitz und Donner – die Programme stehen per Knopfdruck bereit. Und den jeweils passenden Duftstoß gibt es gleich mit dazu.

Wie die ganze Anlage funktioniert, ist im Untergeschoss zu besichtigen. In einem Schaltschrank laufen die Steuerungen für die Kabinen und die Erlebnisdusche zusammen. Hier ist auch die Dosiertechnik für die Duftstoffe und den Hamamschaum untergebracht. „Das System“, erklärt Dietmar Werner stolz, „ist individuell konfiguriert und beliebig erweiterbar. Auch ein Whirlpool wäre zum Beispiel problemlos anzuschließen.“ Über BUS-Kabel werden die einzelnen Module mit dem Touch-Panel verbunden. Die Verkabelung, erinnert sich Werner, ist dabei mehrere Kilometer lang, denn jede Leuchte hängt natürlich über ein eigenes Kabel an der Steuerung. Und allein im Garten sind zahlreiche Scheinwerfer und LEDs eingebaut worden. Die moderne Steuerungstechnik macht es möglich: Mit einer solchen multifunktionalen Anlage bietet sich damit jedem Bauherren eine Auswahl und ein Komfort wie in einer öffentlichen Wellness-Anlage mit ihren zahllosen Kabinen und Badeformen.

Weitere Informationen:
Werner Dosiertechnik

Dieser Artikel ist in Ausgabe 41 des pool Magazins erschienen.

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