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Schwimmbad- und Wellness-Magazin.
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Praxisbeispiel: Schwimmbadsanierung

Viele Bauherren sind verunsichert, was bei der Sanierung eines in die Jahre gekommenen Hallenbades auf sie zukommt.

Hygienisch steril durchgekachelt, häufig in dunklen Räumlichkeiten versteckt und obendrein auch noch als Energieschleudern beschimpft, lassen sich die betagten Schwimmbad-Oldis in der Regel nicht mehr durch eine simple Frischzellenkur wieder fit machen, sondern sie sind einfach reif für die Ausmusterung.

Schwimmbadsanierung

Anstelle einer Mahnwache am Schwimmbad-Mausoleum hilft dann nur noch eine innenarchitektische Radikal-Renovierung bei gleichzeitig gnadenloser Techniksanierung.

In den meisten Fällen wird auch das klassische 8 x 4 m Rechteckbecken mit seinem lustvoll gurgelnden Skimmerkästchen und der in die Jahre gekommenen Filterwasser-Quirltechnik gleich mit in den wohlverdienten Vorruhestand geschickt.

Durch den generationsbedingten Besitzerwechsel ereilt in naher Zukunft zwangsläufig viele der nostalgischen Villen-Schwimmbäder dieses Schicksal.

Häufig wissen aber die neuen Besitzer, aufgrund von Negativinfos verunsichert, nicht so recht wie sie ihre Vorstellungen sinnvoll in der Praxis realisieren sollen und in welche Richtung sich letztendlich die Kostenschraube dreht.

Dabei ist ein gelungenes Styling von trister Schwimmbad-Langweil zum berauschenden Pool-Wohlfühl-Badeunikat nicht, wie häufig fälschlich vermutet, primär eine Kostenfrage, sondern vielmehr eine Frage kreativer Planungs- und Ausführungskompetenz.

Günstige Bauvoraussetzungen

Bei dem beschriebenen Objekt handelt es sich um eine landschaftlich reizvoll gelegenen Villa an Hamburgs Stadtrand. Das Schwimmbad wurde nach den anspruchsvollen Wünschen des neuen Besitzer-Ehepaares in liebevoller Kleinarbeit „restauriert“ oder besser „modernisiert“.

Um das Ergebnis gleich vorweg zu nehmen, nach anfänglichem Zögern blieb von der ursprünglichen Schwimmhalle nicht viel mehr als die statische Hülle übrig, wobei das alte Stahlbeton-Schwimmbecken sinnvoll als verlorene Schalung für das neue genutzt wurde.

Dem neuen Schwimmbecken einschließlich der Bädertechnik kamen einerseits die relativ großen Grundriß-Beckenabmessungen von 5 x 10 m zugute und andererseits die, für die damalige Zeit typischen Beckentiefen von 1,50 – 2,50 m.

Schwimmbad Grundriss

Diese im heutigen Privat-Bäderbau unüblichen Wassertiefen gehörten vor rund 30 Jahren in der Hansestadt durchaus zum gehobenen Schwimmbadniveau, da man die rein zweckorientierten Schwimmbäder gleichzeitig auch als Springer-Becken nutzte. Aus heutiger Sicht zweifelsohne ein nostalgisches Design-Relikt made in USA.

Interessant ist auch die Tatsache, daß man trotz der damals üblichen technisch einfachen Skimmertechnik nicht nur den Nutzen von Beckenumgängen, beispielsweise zu Wartungszwecken erkannte und realisierte, sondern aufgrund der totalen Gebäudeunterkellerung außerdem die Technikräume großzügig planen konnte.

Alles glückliche Umstände, die es ermöglichten, die neue moderne, technisch aufwendige Lüftungs- und Schwimmbadtechnik problemlos im Gebäude unterzubringen.

Aus der vorhandenen Schwimmbecken-Tiefe resultiert wiederum die optimale Technik-Raumhöhe von nahezu 2,30 m. Im Beckenumgang ließen sich die drei Schwallbehälter einschließlich automatischer Wassernachspeisung und der Rinnenreinigungsumschaltung neben den Attraktionspumpen und Zuluftkanälen mühelos und wartungsfreundlich installieren.

Im davor gelagerten Technikraum befindet sich die physikalische Filtertechnik gemeinsam mit der chemischen Wasseraufbereitung, das Entfeuchtungsgerät mit dem Kanalsystem sowie die Schmutzwasser-Hebeanlage zur rückstaufreien Raumentwässerung und Filter-Rückspülwasserentsorgung. Zurück in die Schwimmhalle.

Da das neue Schwimmbecken nicht nur zum aktiven Schwimmen, sondern auch zum passiven Baden genutzt werden sollte und die Räumlichkeiten keinen zusätzlichen Whirl-Pool-Einbau zuließen, zauberte der Schwimmbadbauer aus seinem reichhaltigen Erfahrungsfundus einen recht interessanten Gestaltungsentwurf, der dann auch erwartungsgemäß die spontane Akzeptanz des Besitzer-Ehepaares fand.

Schwimmbecken-Wärmedämmung

Das neue Schwimmbecken wurde in gefliester wasserundurchlässiger Stahlbeton-Konstruktion direkt in das vorhandene Becken integriert.

Aufgrund des Finnischen Überlaufrinnen-Beckenkopfs ergab sich zwischen dem neuen und dem alten Beckenwandbereich ein Abstand, der mittels Hartschaumplatten sinnvoll zur Wärmedämmung genutzt wurde.

Unter dem neuen Beckenboden hat man die Wärmedämmung ebenfalls berücksichtigt. Ob eine Wärmedämmung bei Stahlbetonbecken energetisch tatsächlich sinnvoll ist, wird allerdings von Experten unterschiedlich beurteilt.

Einigkeit über die Dämmnotwendigkeit gibt es bei solchen Bausituationen, wo das Stahlbetonbecken einen Direktkontakt mit Schichten- oder Grundwasser hat oder sich Beckenwände permanent in kalter Umgebung befinden.

Ansonsten hat trockenes Erdreich bereits eine beachtliche Wärmedämmwirkung. Bei frei im Raum aufgeständerten Becken stellt sich in der Regel ein ausgeglichenes Umgebungs-Temperaturniveau ein.

Bei größerem Technikaufkommen kann sich sogar aufgrund der energetischen Geräteabstrahlung ein Wärmeüberschuß ergeben.

Entschließt man sich für eine Beckendämmung, ist wichtig, daß der Dämmwerkstoff nicht hygroskopisch, sondern wasserabweisend ist, also keine Feuchtigkeit aufnimmt, andernfalls ist die Dämmung wirkungslos.

Außerdem muß die Dämmung im Becken-Bodenbereich dem statischen Druck standhalten.

Um die Kernbohrungskosten im alten Becken für die erforderlichen Rohrdurchführungen möglichst gering zu halten, wurde eine großdimensionierte Finnische Überlaufrinne geplant, die lediglich an den vier Becken-Eckpunkten je einen Rinnenablauf DN 100 benötigte.

Die Reinwasser-Systemverrohrung für die vertikale Beckenhydraulik sowie die Attraktions-Verrohrungen sind im Beckenboden respektive in den Beckenwänden wasserundurchlässig mit einbetoniert.

Die Rohrdurchdringungs-Bohrungen im alten Becken sollte man nicht wieder schließen, sondern kostensparend zur Dichtigkeitskontrolle des neuen Beckens offen lassen.

Die ähnlich einem Whirlpool konzipierte Sitz-Rotunde wurde, ebenso wie der anschließende Beckeneingangsbereich, nachträglich in das bereits betonierte Schwimmbecken integriert.

Attraktive Bädertechnik

Dieser Bauablauf erleichterte nicht nur die Betonierung der Beckenaußenwände, sondern auch die spätere Montage der Reinwasser- und Attraktionsverrohrungen innerhalb der zu betonierenden Rotunde nebst der zusätzlichen Reinwasserdüse im Beckeneingangs-Treppenbereich.

Zur Attraktionssteigerung hat das Schwimmbecken, neben sieben Halogen-Unterwasserscheinwerfern, folgende hydrodynamische Zusatzeinrichtungen:

  • Gegenstrom-Schwimmanlage
  • Nacken-Massage-Anlage
  • Luftbodensprudler im Schwimmbeckenboden
  • Luftbodensprudler in der Rotunde
  • vier Unterwasser-Massagedüsen in der Rotunde.

Bei der Gegenstrom-Schwimmanlage handelt es sich um eine handelsübliche sogenannte Jet-Stream-Anlage.

Alle anderen Attraktionen wurden vom Schwimmbadbauer sowohl aus funktionstechnischen als auch aus Kostengründen selbst konstruiert.

Um einer möglichen Verkeimung in den Wasser- und Luftattraktionssystemen entgegenzuwirken, werden die Anlagen in bestimmten Intervallen über eine Zeitschaltuhr zwangsgeschaltet.

Damit bei einer Rinnen- oder Beckenumgangsreinigung keine unhygienischen oder beckenwasserbelastende Reinigungschemikalien über den Schwallbehälter in den Schwimmbadwasser-Kreislauf gelangen, wurde eine sogenannte automatische Rinnenreinigungs-Umschaltvorrichtung vorgesehen.

Diese im öffentlichen Schwimmbadbereich zwingend vorgeschriebene Einrichtung besteht aus einem Abflußrohrsyphon, der sich in der Kunststoffrohrüberlaufrinnenleitung DN 100 kurz vor dem Schwallbehälter befindet.

Am Tiefpunkt ist ein motorgetriebener PVC-Kugelhahn mit Endlagen-Meldeschalter. Bei Betätigung der Rinnenreinigungs-Armatur wird automatisch sowohl die Filteranlage als auch die chemische Beckenwasserdosierung aus Sicherheitsgründen verriegelt.

Rotunde Querschnitt

Die spätere Entriegelung erfolgt erst bei Erreichung der Armaturen-Endlagenschalter.

Hinsichtlich der Filteranlage hat man mit Blick auf die Beckenwasserqualität bewußt auf eine große Dimensionierung Wert gelegt, zumal die Differenzkosten in Relation zu Minifiltern unerheblich sind.

Außerdem minimiert sich bei optimaler Beckenwasser-Filterung der Chemikalienverbrauch respektive die Betriebskosten.

Der korrosionsbeständige GFK-Filter hat einen Durchmesser von ca. 1,00 m und eine Mantelhöhe von 1,40 m. Die Filteranlage hat zur Rückspülung ein problemlos manuell zu betätigendes Mehrwegeventil.

Die Diskussion, ob eine vollautomatische Rückspülung im Privatbereich tatsächlich Sinn macht oder nur technische Spielerei ist, wird nach wie vor kontrovers geführt.

Tatsachen sind:

  • Der einmal in zwei bis drei Wochen anfallende Zeit- und Arbeitsaufwand für die Armaturenbetätigung ist minimal,
  • bei einer manuell gezielten wasserqualitätsabhängigen Rückspülung werden nicht unerheblich Wasser- und Energiekosten gespart,
  • die Anlagentechnik wird bei einer manuellen Rückspülung sinnvollerweise automatisch mit kontrolliert, was sonst möglicherweise aus Bequemlichkeitsgründen unterbleibt.

Noch ein Praxishinweis zur Planung von Luftbodensprudler.

Ein Luftgebläse pustet durch seinen Luftenergieeintrag innerhalb kürzester Zeit über 600 l Beckenwasser in die Schwallbehälter.

Beim Einschalten des zweiten Gebläses stieg der Wasserstand sofort im Schwallbehälter bis kurz vor dem Sicherheitsüberlauf. Dabei ist anzumerken, daß der vorhandene Luftsystemüberdruck bereits weitgehend durch zusätzlich installierte Bypassventile entsprechend reduziert wurde.

Luftbodensprudler sind zweifelsohne herrliche Schwimmbadattraktionen.

Der Schwimmbadbauer muß allerdings ihre technischen Tücken, besonders im Privat-Schwimmbadbereich mit relativ kleinen Schwallbehältern und Filterleistungen, beherrschen, andernfalls wird er unangenehm überrascht.

Dem immer mehr an Bedeutung gewinnenden Schallschutz gemäß DIN 4109 hat man ebenfalls entsprechend Rechnung getragen.

So sind alle Attraktionsaggregate mittels Schwingelementen vom Gebäude schallentkoppelt. Des weiteren sind sämtliche Verrohrungen fachgerecht mit körperschallgeprüften (17 dB (A)) Halteschellen mit 8 mm Profilgummieinlage befestigt.

Zusätzlich haben Rohrleitungen in Wänden und Deckendurchführungen entsprechende Körperschall-Ummantelungen.

Sicherheitstechnik und Ressourcenschutz

Aus Sicherheitsgründen schaltet sich während der Filterrückspülung oder bei Filterpumpenstillstand automatisch die Beckenwassererwärmung und chemische Wasseraufbereitung gemeinsam aus oder ab.

Hierdurch wird erstens eine Beckenwasserüberwärmung mit möglicher PVC-Rohrschädigung verhindert und zweitens eine Chlor- oder Säuremittelüberdosierung unterbunden.

Letzteres hätte nämlich zur Folge, daß bei einem Filterpumpenausfall oder Pumpenfunktionsstörung die Dosierpumpen weiterhin Chlor oder Säure in das Reinwassersystem fördern.

Beim Wiedereinschalten der Pumpe würde aufgrund des angereicherten Chemiekalienkonzentrats im Rohrsystem im unmittelbaren Beckeneinströmbereich kurzzeitig eine erhöhte Verätzungsgefahr bestehen.

Obwohl derartige Unfälle hinlänglich bekannt sind, wird, aus welchen Gründen auch immer, nach wie vor die Gefahr ignoriert.

Als zweite Sicherungskette befindet sich in der Meßsonde ein Magnetschwimmerkontakt der die Chemikaliendosierungen nur bei ausreichend zur Verfügung stehendem Meßwasserfluß freigibt.

Zusätzlich hat die computergesteuerte Meß- und Regelanlage frei programmierbare Grenzwerte bezüglich der Hygiene-Hilfsparameter Chlor, pH-Wert und Redoxspannung. Bei Über- oder Unterschreitung der besagten Grenzwerte erfolgt automatisch eine Alarmmeldung und in der Folge wird eine Sicherheitsabschaltung aktiviert.

Die Meßwasserentnahme befindet sich auf der Filterpumpendruckseite vor dem Schwimmbadfilter.

Diese Meßwasseranordnung reicht im Gegensatz zum öffentlichen Bereich, wo es sinnvoll ist, daß Meßwasser direkt aus dem Becken rund 25 cm unter der Wasserfläche zu entnehmen, bei Privat-Schwimmbädern völlig.

Die Anordnung bietet den Vorteil, daß unabhängig von den baulichen Gegebenheiten, keine zusätzliche strom- respektive betriebskostenfressende Meßwasserpumpe zur Fließdruckerhöhung notwendig ist.

Der zur Messung benötigte Beckenwasser-Volumenfluß von 30 – 60 l/h verschwindet nicht wasser- und energieverschwendend in irgendeinem Abfluß, sondern wird in dem Schwallwasserbehälter recycelt.

Auf die sinnvolle Meßwasser-Realisierung wurde deswegen besonders eingegangen, da es nach wie vor genügend Negativ-Praxisbeispiele gibt, wo die beschriebene Lösung noch längst nicht so umweltschonend realisiert wird.

In diesem Zusammenhang sei noch auf eine interessante Besonderheit hingewiesen, die während der Einfahrphase zunächst zu erheblicher Irritierung geführt hat.

Während und unmittelbar nach dem Betrieb der Luftsprudelattraktionen stieg nämlich der ampereometrisch gemessene Chlorwert, vermutlich durch Sauerstoffanreicherung im Beckenwasser, kurzzeitig an und löste über den zu gering eingestellten Grenzwert Alarm aus mit nachfolgender Chlordosierungs-Verriegelung.

Gleichzeitig sank aufgrund der verminderten Tragfähigkeit des luftdurchsetzten Meßwassers der Magnetschwimmerschalter, so daß sich parallel auch die pH-Korrektur verriegelte.

Umweltschonende Raumklimatisierung

Nach mühevoller Ursachenforschung ließ sich der Mangel dann jedoch durch einfache Erhöhung des Chlorgrenzwertes und ebenso des Meßwasserdurchflusses problemlos beheben.

Zur ausgeführten Raumklimatisierungstechnik ist anzumerken, daß die rekuperative Wärmerückgewinnung ihre Bewährungsprobe unter extremen Bedingungen wie zum Beispiel bei Außentemperaturen von rund minus 18 Grad Celsius und Hallentemperaturen von über 32 Grad Celsius nach einigen Einfahrproblemen alles in allem recht zufriedenstellend bestanden hat.

Die optimierte Entfeuchtungsanlage, bestückt mit Rekuperator (Wärmerohr) und nachgeschalteter relativ kleiner und damit energetisch sinnvoller Wärmepumpe, erfordert aufgrund der hochwertigen Technologie zunächst sensibles Einfühlungsvermögen. Sie dankt es einem aber später mit ökonomisch und ökologisch fantastischem Energieeinsparungseffekt.

Zur beeindruckenden Energiebilanz trägt nicht zuletzt der wirtschaftliche Fortluft-Außenluftbetrieb mit abgekühlter Schwimmhallenluft in Verbindung mit höheren Sommeraußenlufttemperaturen und während der Übergangszeit bei.

Die entfeuchtete Zuluft strömt 2K über der Beckenwassertemperatur durch spezielle Fußbodeneinströmschlitze, direkt vor der beckenlängsseitigen Fensterfront, in die Schwimmhalle.

Die Absaugung erfolgt energetisch sinnvoll vis a vis unmittelbar unter der Decke, ohne dabei die auf der Beckenwasseroberfläche ruhende verdunstungsminimierende Grenzschicht unnötig zu tangieren.

Die Fußbodenheizung dient im wesentlichen dem Wohlbefinden, beziehungsweise sie steigert das Behaglichkeitsgefühl innerhalb der Schwimmhalle.

Kunstvolle Innenarchitektur

Bedingt durch die Anordnung der Finnischen Überlaufrinne in Beckenumgangshöhe besteht eine hervorragende Blickbeziehung während des Schwimmens in die von einem renommierten Gartenarchitekten kunstvoll gestaltete Naturschönheit.

Schwimmbadsanierung

Im beliebten feuchtfröhlichen Sitzrotunden-Familientreff hat, was wundert, inzwischen jeder seinen festen Stammplatz.

Bietet doch der exponierte Relax-Hochsitz nicht nur ein exquisites Bademenue aus angenehmer Luft-Wasser-Entspannung und anregende Massagedynamik, sondern eröffnet einem nebenher auch noch sehr interessante Perspektiven.

Der innen und außen verschmelzende Panorama-Rundumblick stellt einerseits den realen Bezug eines beeindruckenden Landschaftserlebnisses her und andererseits bietet er den metaphysischen Kunstgenuß wändesprengender Trompel’œil.

Die mit dem bloßem Auge begehbare Illusionsmalerei besticht durch ihre abstrahierende Scheintiefe in eine sinnebeflügelnde Erlebnisdimension.

Während die Gedanken schwerelos durch mächtige Säulengänge lustwandeln, erscheint hinter neugierweckendem Vorhangdekor die magische Silhouette einer geheimnisvollen Traumlandschaft, die sich sofort wieder im sanften Nebeldunst verflüchtigt.

Fazit:

Damit eine Schwimmbadsanierung auch tatsächlich, wie in der beschriebenen Projektstudie dargestellt, zum erhofften happy end für den Bauherrn wird, sollte man sich praxiserfahrene Schwimmbadfachleute, beispielsweise aus dem Kreis der bsw-Mitgliedsunternehmen, unter folgender Kostenvorgabe bedienen: Baut so teuer wie nötig und so kostengünstig wie möglich, denn billig kommt einem nicht selten teuer zu stehen und wer kann oder möchte sich diesen Luxus leisten?

Dieser Artikel ist in Ausgabe 19 des pool Magazins erschienen.

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Kommentare (2)

  1. Christian Reisinger

    wir haben in Altenberg ein 8 x 4 m Pool mit Skimmer welches eine dringende Sanierung benötigt (Folientausch / Techniküberprüfung und Stein -Randeinfassung, Abdeckung )

    Ersuche um Info ob sie an einer Angebotslegung Interesse haben !

    BG Christian Reisinger

    • Sehr geehrter Herr Reisinger,

      vielen Dank für Ihre Nachricht.
      Das Pool-Magazin ist ein Fachmagazin für Schwimmbad, Whirlpool und Wellness-Themen. Wir berichten seit 30 Jahren über Produkte und Herstellungsverfahren, nehmen aber selber keine Restaurierungen vor. Bitte richten Sie Ihre Anfrage für eine kompetente Beratung nochmal an den passenden Fachbetrieb in Ihrer Nähe.

      Eine Übersicht über alle Fachbetriebe finden Sie hier:
      http://www.pool-magazin.com/uebersicht/firmen/fachbetriebe

      Eine Übersicht über die Hersteller von Schwimmbad- und Wellness-Technik finden Sie hier:
      http://www.pool-magazin.com/uebersicht/firmen/hersteller

      Wir wünschen Ihnen viel Erfolg!
      Das Team vom Pool-Magazin

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