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Schwimmbad- und Wellness-Magazin.
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Pool und Gartengestaltung

Der Einbau eines Schwimmbades ist ein großer Eingriff in die Gartengestaltung eines Hauses. Das Pool-Magazin berichtet von einem gelungenen Beispiel.

Einen Schwimmteich hatten sich die Bauherren zuerst gewünscht. Hans-Georg Biesemann überzeugte sie aber, dass ein Teich auf dem durch einen Hang abfallenden Grundstück nur sehr schwer realisierbar wäre. Also doch lieber ein klassisches Schwimm­becken. Der Landschaftsgärtner und Schwimmbadbauer konnte die Bauherren optimal beraten, nicht nur, was das Schwimmbecken selbst betraf, sondern auch mit Blick auf die Planung und Ausführung der kompletten Gartengestaltung.

Fertigbecken im Garten

Dem Vorschlag von Hans-Georg Biesemann, ein GFK-Fertigbecken zu nehmen, stimmten die Bauherren gleich zu. Doch über die Positionierung des Pools im Garten gab es zuerst Diskussion. Biesemann: „Die Bauherren wünschten, von der Terrasse aus gesehen, zuerst eine Längsausrichtung des Beckens. Dann hätte das Becken aber am Ende sehr weit aus dem Erdreich herausgeschaut. Deshalb folgten sie schließlich meinem Vorschlag, das Becken quer zur Terrasse zu bauen, sodass jetzt Terrasse, Treppenanlage und Pool eine harmonische Einheit bilden.“

Pooltreppe Die bequeme Einstiegstreppe ist so angelegt, dass keine Schwimmfläche verloren geht.

Auch einer zweiten sinnvollen Maßnahme stimmten sie schließlich zu: Ursprünglich wurde die Terrasse von einem kleinen Bambuswald umgeben, der vor allem als Sichtschutz zu den Nachbarn hin diente. Hans-Georg Biese­mann konnte die Bauherren davon überzeugen, den Bambus roden zu lassen, um den ungehinderten Ausblick auf den Pool und den Garten zu schaffen.

Sichtschutz Zu den Nachbarn hin wurden einige Sichtschutzwände aufgestellt.

Der Sichtschutz wird jetzt nicht mehr an der Terrasse hergestellt, sondern am Ende des Gartens zu den Nachbargrundstücken hin. Biesemann: „Der Bambus ist nun weg und die Anlage sieht richtig schick aus durch die unterschiedlichen Ebenen: Die Zugänglichkeit haben wir über die Treppenanlagen geschaffen. Die Bauherren verstecken sich nun nicht mehr hinter dem Bambus, sondern sitzen unmittelbar am Pool bzw. schauen von oben darauf.“

Was das Schwimmbecken selbst betrifft, so wurde das Modell „Marina“ aus dem Hause RivieraPool in den Maßen 7,50 m x 3,20 m bei einer Tiefe von 1,40 m ausgewählt. Von den Vorzügen des Beckens zeigt sich Hans-Georg Biesemann voll überzeugt: „Der Trend geht wieder zu geraden Formen und rechteckigen, innen liegenden Treppenanlagen. Dadurch nimmt die Treppe keinen Platz weg, und es steht die volle Schwimmlänge von 7,50 m zur Verfügung.“

Ein weiterer Vorteil: Bei diesem Becken befindet sich die Wasserlinie nur 6 cm unterhalb des Beckenrands. Die Schwimmer haben also einen guten Ausblick in den Garten. Die Beckenlänge von 7,50 m passt übrigens genau bis zum Ende der Terrassenüberdachung. Am Haus angrenzend liegen die Garagen und eine kleine Ferienwohnung. Das Becken sollte nicht in diesen Teil des Gartens reinragen, der zur Ferienwohnung gehört. Daneben befindet sich außerdem ein Gartenhaus, in dem eine Bar und eine kleine Küchenzeile untergebracht sind.

Pool im Garten

Das Becken „Marina Style“ präsentiert sich als kompakter Einstückpool mit Komplett­ausstattung. Einbauteile und Beckenrandsteine sind im Lieferumfang bereits enthalten. Der Basaltrandstein mit geflammter und gebürsteter Oberfläche passt hervorragend zu der Beckenfarbe Papyrus, dessen Grauton dunkler und edler wirkt als das klassische Weiß. Ausgestattet ist der Pool mit einem Integra-Rollladen mit Polycarbonat-Stäben und Solarfunktion, die einen erheblichen Wärmeeintrag ins Wasser bringen.

Viele Monate im Jahr wird der Pool praktisch nur über die Abdeckung beheizt. Die Anschlüsse für eine Wärmepumpe sind vorgerüstet und diese kann schnell nachgeliefert werden, falls der Bauherr das wünscht. Der Rollladenpanzer ruht unter einem Holzdeck aus Kumaru-Holz, das gleichzeitig als Sonnen- und Liegedeck genutzt werden kann.

Holzdeck Die gesamte Poolanlage glänzt durch viel Liebe zum Detail.

Der Rohrmotor für den Antrieb sitzt in der Wickelwelle, d.?h., es befinden sich keine Einbauten mehr oberhalb der Wasserlinie. Der Vorteil: Das Holzdeck ist in sich flacher geworden, sodass der Wasserspiegel jetzt wesentlich höher gezogen werden konnte als in der Vergangenheit.

Die Behncke-Pooltechnik befindet sich im Keller des Wohnhauses. Dank der Sandwichbauweise und Hinterfüllung mit Styroporbeton sind die Wärmeverluste gering. Die Einbringung des Schwimmbeckens erfolgte ganz klassisch: Ein Kran hob das Einstückbecken in die vorbereitete Baugrube. Die Techniker der Firma Biesemann hinterfüllten es dann mit dem Styroporbeton und schlossen es an die Wasseraufbereitung an.

Rings ums Becken sind Pflasterplatten mit veredelter Oberfläche angelegt, d.?h., dank des „Cleankeeper“-Effekts bilden sich keine Wasserflecken auf den Natursteinen. Anschließend wurde der Rest des Gartens neu angelegt, wobei der Bauherr viele Arbeiten selbst durchführte. Mit der Poolanlage und dem neu angelegten Umfeld präsentiert sich nun der Garten auf eine moderne und attraktive Weise, wie es der Bauherr nicht für möglich gehalten hätte.

Dieser Artikel ist in Ausgabe 52 des pool Magazins erschienen.

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