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Schwimmbad- und Wellness-Magazin.
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Kreative Formengebung

Die Geschichte von einem modernen Schwimmhallenanbau, einem eigenwilligen Pool und einem eleganten Wohnhaus.

Schon in der Nachbarschaft der Bauherren hatte die Firma Arosa eine Schwimmhalle gebaut. Man kennt sich gut, der Bauherr hatte die Anlage schon mehrfach inspiziert und den Besitzer nach seinen Erfahrungen und seiner Zufriedenheit mit der Pool- und Wellness-Anlage befragt. Alle Antworten waren positiv, und so wandte sich der Bauherr gleichfalls an die Arosa Schwimmbad- und Saunatechnik in Gaimersheim.

Pool mit Blick nach draußen Vom Pool gibt es den freien Blick nach draußen.

„Es war ein Anbau ans bestehende Wohnhaus geplant“, erinnert sich Reinhard Arold, Seniorchef von der bsw-Mitgliedsfirma Arosa. Pläne vom Architekten bestanden bereits. Diese wurden von Arold umgeplant, ergänzt und um die schwimmbadtechnischen Bestandteile ergänzt. Der Anbau war vom Architekten konventionell mit Satteldach geplant, nur auf einer Seite ist ein Erker herausgezogen. Interessanter ist da schon die eckige Form des Pools, der auf Wunsch der Bauherren diese Form bekommen hatte: Ein eckiges Betonbecken, gefliest und mit Edelstahleinbauteilen ausgestattet. Das Becken wurde vorsorglich in eine weiße Wanne gestellt, um jegliche Dichtigkeitsprobleme auszuschließen.

Schwimmbad im bayerischen Stil Ganz klassisch als Anbau ans bestehende Wohnhaus ist diese Schwimmhalle geplant. Sie spiegelt dabei den typischen bayerischen Stil wider.

Der Anbau sollte, erläutert Arold, möglichst offen und hell gehalten sein, mit Fensterfront zum Garten hin. Lichtdurchflutet stellt die Schwimmhalle nun eine perfekte Verbindung zwischen dem im klassischen Stil gehaltenen bayerischen Wohnhaus und dem üppigen Garten dar. Der Pool steht nun nicht einfach mitten im Raum, sondern schmiegt sich wie in einer Nische an die Rückseite des Wohnhauses an, mit freiem Blick nach draußen in die Natur. Die durch die Beckenform entstandenen Wandflächen wusste die Bauherrin zu gestalten: Die Malereien sind von ihr persönlich ausgeführt und geben einige bevorzugte Urlaubsorte der Familie wieder.

Pool-Wandmalerei Die Malerei nimmt geschickt einige Architekturelemente des Raumes auf.

Verbindungen zwischen Wohnbereich und Schwimmbad werden noch zusätzlich auf anderen Wegen erzeugt: So können die Bauherren von ihrem Schlafzimmer aus direkt in die Schwimmhalle gelangen: In wenigen Schritten sind sie auf der Empore über dem Pool und eine, in ihren Dimensionen schon an Hollywoodfilme erinnernde Treppe, führt sie hinab in ihren Wellnessreich. Auch wenn die Form des Pools vorgegeben war, so bestand für das Team von Arosa noch genügend Spielraum, um seine Schwimmbadkompetenz einbringen zu können. Zum Beispiel die Treppe: Die als Podest ausgebildete Treppe als Entree in den Pool hat verschiedene Funktionen, zu denen natürlich auch der sichere Einstieg in den Pool gehört. Die Stufen sind aber auch mit Luftsprudeldüsen ausgestattet, so dass sich auf Knopfdruck die ruhige Wasseroberfläche in eine brodelnde Quelle verwandeln lässt.

Schwimmbad Die aufwendige Treppe stellt die Verbindung zwischen dem Podest, dem Übergang zum Wohnbereich und dem Schwimmbad dar.

Auf der anderen Seite führt die Treppe zu einer Luftsprudelbank, auf der die Bauherren bequem Platz nehmen und den angenehmen, prickelnden Effekt der Luftsprudel- und Massagedüsen genießen können. Ansonsten ist der Pool, der mit 7,50 m Länge und 4,83 m Breite Normalmaße aufweist, mit Wasserattraktionen vom Feinsten ausgestattet: Neben mehreren Scheinwerfern sind dies eine leistungsfähige Gegenstromanlage, die die Bauherren zum aktiven Schwimmen benutzen können, aber auch eine Luftsprudelplatte im Beckenboden, mit der ein sprudelnder Quell im Becken erzeugt werden kann.

Auf Anraten von Reinhard Arold wurde die gesamte Technik des Pools wartungsfreundlich im Keller direkt neben dem Schwimmbecken untergebracht. Hier sind aufgeräumt und sauber die Sopra-Filteranlage, Mess- und Regeltechnik, die Sopra-Desinfektionsanlage und das Klima- und Lüftungsgerät untergebracht. Reinhard Arold bevorzugte in diesem Fall eine Herget-Lüftungsanlage mit rekuperativer Wärmerückgewinnung, die immer mit einem hohen Anteil an Frischluft arbeitet, so dass der sehr hohe Raum jederzeit angenehm temperiert ist.

Die Klimaanlage arbeitet, genauso wie die gesamte Schwimmbadtechnik, fast völlig wartungsfrei. Wegen der Holzsparren an der Decke und den Übergängen wurden in diesem Fall eine innenliegende Dampfsperre und eine äußere Wärmedämmung verwendet. Da die Raumtemperatur immer 4° C höher liegt als die Wassertemperatur, sind ein jederzeit behagliches Klima im Raum und eine warme Wand gewährleistet, so dass von der Behaglichkeit her praktisch kein Unterschied zu den Wohnräumen besteht.

Weitere Informationen:
Arosa GmbH

Dieser Artikel ist in Ausgabe 41 des pool Magazins erschienen.

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