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Schwimmbad- und Wellness-Magazin.
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Fertigbecken mit Spaß-Paket

In die Treppe des Fertigbeckens sind unterschiedliche Wasserattraktionen integriert. Zudem stehen Haltestangen im Becken für gymnastische Wasser­übungen bereit.

Die Schwimmbecken in der Ausstellung gefielen ihm auf den ersten Blick. Bei RivieraPool in Geeste-Dalum hatte sich Wilfried Schunk über die verschiedenen zur Auswahl stehenden Beckentypen informiert.

Der Architekt aus dem rheinischen Alsdorf hatte den Auftrag, vor dem Wohnhaus des Bauherrn die vorhandene Terrasse zu erweitern und darin auch einen Pool zu integrieren. Hier in der RivieraPool-Ausstellung konnte er sich ausführlich über die verschiedenen Vorteile von GFK-Fertigbecken und über die einzelnen Beckentypen informieren.

Pool

Nach intensiver Beratung entschloss er sich, ein Schwimmbecken der Serie „Royal“ in Auftrag zu geben. Auch der Bauherr war sofort einverstanden. Beiden gefiel vor allem der maritime Charakter der Treppenanlage mit dem markanten Yachtdesign, dem Startblock in der Mitte, der gleichzeitig die Gegenstromanlage beeinhaltet, und der elegant geformten Treppenanlage auf beiden Seiten des Startblocks. In der Treppe, die außerdem gut als Relax- und Ruhezone genutzt werden kann, sind bereits Scheinwerfer und Massagedüsen integriert.

Jetzt galt es noch, einen Schwimmbadbauer aus der Region zu engagieren, welcher das Projekt übernehmen und fachgerecht durchführen würde. Der Postleitzahl entsprechend empfahl RivieraPool das Schwimmbadbau-Fachunternehmen Minkenberg aus Heinsberg als Partner für das Projekt. „Eine Terrasse vor dem Wohnhaus war bereits vorhanden“, erzählt Stefan Minkenberg. Diese wurde jetzt um das Becken erweitert.

Fertigbecken_riviera

Außerdem waren im Gelände aufgrund der Hanglage des Grundstücks verschiedene bauliche Maßnahmen durchzuführen. So wurde um die Treppe herum der Hang angearbeitet und als Gartenfläche angelegt. Die baulichen Maßnahmen zur Einbringung der Poolanlage entsprechen der bei GFK-Becken üblichen Vorgehensweise: Die GFK-Fertigbecken von RivieraPool werden im Werk in Geeste-Dalum fix und fertig produziert und dann per LKW zur Baustelle transportiert.

Da die Zufahrt zum Gebäude sehr beengt war, musste der LKW-Fahrer von RivieraPool sein ganzes fahrerisches Können aufbieten, um den LKW vor dem Wohnhaus so positionieren zu können, dass der Kran das Becken übers Wohnhaus in die vorbereitete Baugrube setzen konnte.

Es folgten die Verrohrung und der Anschluss an die Aufbereitungstechnik. „Auf Wunsch übernehmen wir die komplette Planung, auch CAD-Zeichnngen, und koordinieren die verschiedenen Gewerke“, betont Stefan Minkenberg. Der Architekt bekommt so einen technischen Partner zur Seite, der das Projekt plant und die komplette Bauabwicklung übernimmt.

In der „Royal“-Treppenanlage des 9,20 m x 3,70 m großen, in Weiß gehaltenen Beckens ist ein sogenanntes „Fun Pak“-Paket inte­griert, das eine Strömungs- und Massageanlage mit doppelstrahliger Gegenstromanlage, zwei Turbo-Jet-Massagedüsen, eine Multi-Masterjet-Massagedüse sowie einen Bodengeysir enthält.

Der Bauherr kann sich nach einem kraftvollen Schwimmtraining an den Düsen durchmassieren lassen. „Die Integration der Gegenstromanlage in den Startblock ist ein konstruktiver Vorteil“, erläutert Stefan Minkenberg. „Denn man braucht keine weiteren Schächte oder sonstige Anbauten am Beckenkörper.

Oberhalb der Wasserfläche befinden sich Luftregler und die Schalter für die Pumpen, sodass der Schwimmer nicht das Wasser verlassen muss, um die Attraktionen zu bedienen. Zur weiteren Ausstattung des Beckens gehören Scheinwerfer im Becken und in der Treppe sowie eine weiße Rollladenabdeckung mit automatischem innenliegendem Antrieb, die in einem Schacht am Beckenende ruht.

Rollladenabdeckung_Pool

Das Holzdeck über dem Schacht kann auch als Sonnendeck genutzt werden. Drei Haltestangen im Pool, die für gymnastische Übungen genutzt werden können, und ein automatischer Bodensauger komplettieren die Ausstattung. Eine Gartendusche am Kopf des Beckens rundet das in sich stimmige Bild ab.

Nach Einbringung des Beckens und der Verrohrung erfolgte die Installation der Schwimmbadtechnik, die in der Garage neben dem Wohnhaus untergebracht ist: Behncke-Filteranlage mit AFM-Füllung, Speck Pumpe „BADU 90“, Besgo-Stangenventil, osf-Steuerung sowie „Dulcodos“-Mess-, Regel- und Dosiertechnik, die auf Basis von pH- und Redox-Regelung arbeitet, sind sauber und revisionsfreundlich installiert.

Dank des Frequenz­umrichters kann die Speck Pumpe bedarfsgerecht geregelt werden, was erheblich zur Energieeinsparung beiträgt. Die Beheizung des Beckens erfolgt klassisch über eine Wärmepumpe. Dank der modernen Fertigungsmethode, der guten Koordination der Gewerke und reibungslosen Abwicklung an der Baustelle war der Pool nach wenigen Tagen badebereit und die Schwimmbadsaison konnte beginnen.

Dieser Artikel ist in Ausgabe 57 des pool Magazins erschienen.

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