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Schwimmbad- und Wellness-Magazin.
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Expertenwissen Wasseraufbereitung

Alles, was Sie zum Thema Schwimmbad-Wasseraufbereitung wissen müssen. Eine ideale Planungshilfe.

Anforderungen an das Badewasser werden für ausschließlich öffentlich genutzte Schwimm- und Badebecken in der technischen Norm DIN 19643 (Aufbereitung von Schwimm- und Badebeckenwasser) geregelt. Für ein privat genutztes Schwimmbecken ist diese Norm nicht zwingend anzuwenden.

Auch in einem privat genutzten Schwimmbecken, kann das Beckenwasser jedoch zum Teil erheblich belastet sein. Die Belastungsstoffe sind in ihrer Art dieselben, wie in einem öffentlich genutzten Schwimmbecken.

Pool mit Überlaufrinne

Deshalb sollten, in Anbetracht dieser Umstände auch die privat genutzten Schwimmbäder entsprechend in Anlehnung an das technische Regelwerk durch eine kompetente Fachfirma geplant und ausgelegt werden.

Darüber hinaus hat der Bundesverband Schwimmbad & Wellness (bsw), insbesondere für das privat genutzte Schwimmbad Richtlinien erarbeitet, um beispielsweise für die Planung und Ausführung von Badewasseraufbereitungsanlagen fachlich wichtige Hinweise zu geben.

Die folgenden Ausführungen beziehen sich vor allem auf das privat genutzte Schwimmbad. Die Funktionsweise und Grundlagen sind für das öffentlich genutzte Schwimmbecken dieselben. Einzelne Besonderheiten privat/öffentlich werden jedoch erwähnt.

Damit das Schwimmen ein dauerhaft schönes und erholsames Erlebnis bleibt, gilt in Anlehnung an das Infektionsschutzgesetz Paragraph 37 (2), dass das Schwimm- und Badebeckenwasser so beschaffen sein muss, dass durch seinen Gebrauch eine Schädigung der menschlichen Gesundheit, insbesondere durch Krankheitserreger nicht zu besorgen ist.

Wie gelangt man zu einem Beckenwasser, welches diese Anforderungen erfüllt? Die unterschiedlichen Belastungsstoffe (Konsistenz, Größe, etc.) machen es erforderlich, dass verschiedene, geeignete Aufbereitungsstufen angewendet werden müssen, um die verschiedenen Wasserinhaltsstoffe zu reduzieren.

Beckenhydraulik

Die Badewasseraufbereitung setzt sich deshalb aus mehreren Aufbereitungsstufen zusammen. Bei der Auslegung und Zusammenstellung einer geeigneten Aufbereitungsanlage müssen jedoch stets die gesamten Zusammenhänge beachtet werden.

Eine gute Filteranlage garantiert noch lange keine guten Wasserwerte, wenn die Beckenhydraulik mangelhaft ist.

Damit eine Badewasseraufbereitung effektiv und schnell wirken kann, muss bereits die Konstruktion und Ausführung des Schwimmbeckens mit berücksichtigt werden.

In das Schwimmbecken selbst werden die Belastungsstoffe durch den Badegast eingetragen. Der Badegast befindet sich meist an der Wasseroberfläche zum Schwimmen. In diesem Bereich befindet sich demnach mit rund 80 Prozent die größte Konzentration an Belastungsstoffen.

Durch die unterschiedliche Zusammensetzung, beispielsweise Gewicht und Größe, können diese auch zum Beckenboden absinken oder in Schwebe gehalten werden.

Damit eine Zunahme der Belastungsstoffe im Schwimmbecken vermieden wird, müssen diese der Aufbereitungsanlage so schnell wie möglich zugeführt werden. Damit andererseits das frisch aufbereitete Wasser schnell und gleichmäßig im Schwimmbecken verteilt wird, muss zusätzlich eine optimale und schnelle Durchmischung des Beckens erfolgen.

Beides zusammen – schnelle Abführung und gute, intensive Durchmischung – lässt sich unter dem Begriff Beckenhydraulik zusammenfassen.

Für die Abführung des abgebadeten Wassers gibt es zwei Möglichkeiten:

1.  Zum einen gibt es Schwimmbecken mit sogenannten Überflutungsrinnen. Das Schwimmbecken hat hierbei eine ringsumlaufende Rinne, in welche das Oberflächenwasser ablaufen kann. Durch die umlaufende Rinne ist es möglich, das Oberflächenwasser schnell und gleichmäßig abzuführen.

Die Überflutungsrinne muss dabei so gestaltet sein, dass das durch die Badegäste verdrängte Wasservolumen, sowie durch Wellen erzeugte Wasservolumen und das durch die Aufbereitungsanlage umgewälzte Wasser rückstaufrei aufgenommen und der Badewasseraufbereitungsanlage zugeführt werden kann.

Die Berechnung der maximal zu erwartenden Wassermenge richtet sich also zum einen nach der Anzahl der Badegäste, die sich gleichzeitig im Schwimmbecken aufhalten (VV = Anzahl Badegäste x 75 l (Verdrängungsvolumen pro Person).
Ebenso ist die Berechnung abhängig von der Wasserfläche. Dabei gilt: je kleiner das Becken, desto größer wird die durch Wellen ausgetragene Wassermenge (VW = Wasserfläche [ qm] x 50 l/ qm (für Becken mit ca. 30–50 qm).

Die dritte Größe ist der sogenannte Umwälzvolumenstrom Q. Die Summe dieser drei Größen ergibt die zu erwartende, anfallende Wassermenge. Damit diese Wassermenge rückstaufrei in den Wasserspeicher ablaufen kann, muss neben der Rinnengröße die Anzahl und Dimension der Rinnenabläufe ermittelt werden (siehe Musterrechnung Überflutungsrinne).

Musterrechnung Überflutungsrinne

    • Schwimmbeckengröße 8 x 4 m
    • Belastung durch max. 4 Personen gleichzeitig
    • Umwälzvolumenstrom = 10 cbm/h

VV = 4 Personen?x?75 l/Person = 300 l
VW = 32 qm?x?50 l/qm = 1600 l

Aus Erfahrung kann man rechnen, dass die Wassermenge innerhalb von 3 Minuten (180 s) ablaufen muss.

D.h

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VV + VW = 1900 l/180 s = 10,5 l/s
Umwälzvolumenstrom =10 cbm/h = 2,7 l/s
Gesamte Ablaufmenge Summe = 13,2 l/s

Anhand von diesem Wert kann nun der Rinnenquerschnitt und die Anzahl der Rinnenabläufe ermittelt werden. Über einen Rinnenablauf in der Dimension DN 65 können ca. 2–2,5 l/s abgeführt werden. Für die errechnete Wassermenge sind somit

13,2 l/s : 2,3 l/s = 6 Rinnenabläufe DN 65 erforderlich (aufgerundet).

Die Querschnitte der Rinnensysteme werden vor allem durch die Formen der keramischen Industrie vorgegeben.

Der Rinnenquerschnitt begrenzt die mögliche maximale Wassermenge. Meistens werden zwei unterschiedliche Größen (klein, groß) angeboten. Es empfiehlt sich dabei den größeren Rinnenquerschnitt zu wählen.

Mögliche Nachteile der Überflutungsrinne sind höhere Wärmeverluste durch Verdunstung sowie der höhere Investitionsaufwand.

Bei falscher Dimensionierung oder nicht sachgemäßen Betrieb kann es zu störenden Ablauf- oder „Gurgelgeräuschen“ kommen. Werden die Ablaufgeräusche als störend empfunden, lassen sich durch besondere Einsätze in die Rinnenabläufe (Silenteinsatz) diese Geräusche reduzieren.

Zu beachten ist jedoch, dass damit der Widerstand ansteigt und somit die Rinnenablaufleistung reduziert wird. Richtigerweise berücksichtigt man diese reduzierte Ablaufleistung bereits bei der Auslegung und erhöht entsprechend die Anzahl oder Nennweite der Rinnenabläufe.

2. Eine weitere Möglichkeit der Rinnengestaltung ist die sogenannte Gefällerinne. Dabei wird die gesamte Rinne mit einem Gefälle hergestellt. Das anfallende Wasser wird an der tiefsten Stelle über einen oder nur wenige aber dafür große Rinnenabläufe abgeführt.

Beckenhydraulik eines Privatpools Beispiel für die Beckenhydraulik eines kleineren Privatschwimmbeckens mit Oberflächenreiniger

Einlaufdüsen Gleichmäßige Strömungsmengen durch richtigen Anschluss der Einlaufdüsen (Hirschgeweih)

Der Vorteil dabei ist, dass nur an einer Stelle der Beckenkopf durchbrochen wird und der Installationsaufwand für eine umlaufende Rinnensammelleitung entfällt.

Nachteile sind höhere Kosten für Fittinge in entsprechender Dimension, sorgfältiges Arbeiten bei der Ausführung des Gefälles sowie meist höhere Fließgeräusche.

Sonderhinweis:

Die ringsumlaufende Rinne ist für öffentlich genutzte Schwimm- und Badebecken gemäß DIN 19643 vorgegeben.

Im Gegensatz zur Überflutungsrinne wird bei Schwimmbecken mit Oberflächenreiniger das abgebadete Wasser nur an einer oder an wenigen Stellen abgeführt. Ein Oberflächenreiniger besteht aus einer Kammer mit einem beweglichen Wehr (ausgeführt als eine Klappe).

Oberflächenreiniger Oberflächenreiniger/Skimmer

Am Oberflächenreiniger wird an der tiefsten Stelle das Wasser abgesaugt. Dadurch und mit Hilfe des Wehrs, stellt sich der Beckenwasserspiegel ein.

Schwimmbecken mit Oberflächenreiniger sind meist günstiger zu erstellen, da eine aufwendige Beckenkopfkonstruktion mit Rinne entfällt. Der Oberflächenreiniger wird lediglich bei betonierten Becken in die Schalung eingesetzt. Bei Fertigbecken (beispielsweise PVC- oder Polyesterbecken) wird der Oberflächenreiniger wie die anderen Einbauteile „angeflanscht“.

Belastungssoffe

Art der Verschmutzung Teilchengröße Beispiele für Schmutzstoffe Beseitigung, Reduzierung
Grobe Schwimmstoffe größer als 1 mm Haare, Schuppen, Textilfasern Beseitigung durch Siebe
Grobe Trübstoffe 0,0001–1 mm Hauptschuppen, Hauttalg, Seifenreste, Salben, Öle Beseitigung durch Flockung und Filtration
Kolloidale Stoffe 0,0001–0,000001 mm Kosmetika, Schleim, Speichel, Mikroorganismen Beseitigung durch Flockung und Filtration
Echt gelöste organische Stoffe kleiner als 0,000001 mm gelöst Harnstoff, Aminosäuren Reduzierung durch Oxidation, Desinfektion
Echt gelöste anorganische Stoffe gelöst Natriumchlorid, Nitrate Reduzierung durch Frischwasserzusatz

Bei der Auslegung von Becken mit Oberflächenreiniger sind einige Besonderheiten zu beachten. Das Wasser wird nur an einer oder wenigen Stellen abgesaugt. Deshalb sollten die Einlaufdüsen stets gegenüber dem Oberflächenreiniger angeordnet sein, damit das Wasser in Richtung der Absaugstelle geleitet wird.

Durch die Absaugung an einer Stelle des Beckens, ist die Beckenhydraulik im Vergleich zu Becken mit Überflutungsrinne langsamer und nicht gleichmäßig.

Bei Außenbecken, ist die Hauptwindrichtung zu berücksichtigen. Der Oberflächenreiniger sollte stets in Hauptwindrichtung angeordnet sein.

Je nach Größe des Oberflächenreinigers, Klappeneinstellung und Anschlussnennweite, können Volumenströme in einem Bereich von ca. 5–10 cbm/h abgeführt werden. Die genauen Angaben sind bei den Herstellern zu erfragen.

Anhand dieser Angaben leitet sich die notwendige Anzahl an Oberflächenreinigern für ein Schwimmbecken mit einer bestimmten Größe ab.

Die Abführung des abgebadeten Wassers mit Oberflächenreinigern ist im öffentlich genutzten Schwimmbad nicht mehr möglich.

Wesentlichen Einfluss auf die optimale Beckenhydraulik hat die Einströmung des aufbereiteten Reinwassers in das Becken. Das Desinfektionsmittel muss möglichst schnell und gleichmäßig im Becken verteilt werden. Strömungstotzonen sind zu vermeiden.

Denn, auch wenn die Badewasseraufbereitungsanlage noch so aufwendig und großzügig ausgelegt wurde, kann sie nicht sicherstellen, dass im Becken überall ein hygienisch einwandfreies Badewasser vorgehalten wird.

Arten der Beckenströmung

Es werden folgende Arten der Beckeneinströmung unterschieden: Die horizontale Beckendurchströmung (seitliche Beckeneinströmung) oder die vertikale Beckendurchströmung (Beckeneinströmung vom Beckenboden).

Beckenhydraulik- horizontale Durchdtrömung Beispiel für die horizontale Durchdtrömung

Bei der horizontalen Beckendurchströmung erfolgt die Einströmung von den Beckenwänden (seitliche Einströmung). Gekennzeichnet ist diese Einströmung durch die Bildung von Strömungskegeln, welche von der Durchflussmenge und Öffnungsdurchmesser der Einströmdüse abhängt.

Entscheidend dabei ist auch die Wurfweite des Strahls. Die Anordnung der Einströmdüsen bei der horizontalen Beckendurchströmung hängt davon ab, ob das Beckenwasser über eine Überflutungsrinne oder Oberflächenreiniger abgeführt wird.

Bei Becken mit Oberflächenreiniger konzentriert sich die Wasserabführung überwiegend auf eine oder zwei Stellen. Die Einströmdüsen sollten demnach so angeordnet sein, dass das Reinwasser in Richtung der Oberflächenreiniger strömt, also gegenüberliegend der Oberflächenreiniger.

Bei Becken mit Überflutungsrinne sind die Einströmdüsen an den Beckenlängsseiten versetzt anzuordnen. Die Anzahl der Beckeneinströmungen richtet sich nach der Beckengröße, dem Umwälzvolumenstrom und der Größe der Einströmdüsen oder Öffnung.

Als grober Anhaltswert gilt, dass je 8 qm Beckenwasserfläche eine Einströmung vorzusehen ist. Bei besonderen Beckenformen, größeren Wassertiefen oder hohen Umwälzleistungen, sind gegebenenfalls mehrere Einströmdüsen erforderlich.

Bei der vertikalen Beckendurchströmung, wird das Reinwasser von unten nach oben eingeströmt.

Beckenhydraulik mit Überflutungsrinne Beispiel für die Beckenhydraulik mit Überflutungsrinne und vertikaler Durchstömung

Bei dieser Durchströmungsart ist der Weg an die Wasseroberfläche minimal. Denn an der Wasseroberfläche, konzentrieren sich die meisten Belastungsstoffe, so dass dort das Desinfektionsmittel die „Hauptarbeit“ leisten muss.

Diese Einströmungsvariante ist bei Becken mit Überflutungsrinne die beste Lösung. Zu beachten ist hierbei, dass die Anzahl und Position der Einströmungen im Beckenboden fachgerecht eingeplant wird.

Bei Schwimmbecken mit einer Wassertiefe bis 1,35 m sollte je 6 qm Wasserfläche eine Einströmung eingeplant werden. Bei größeren Wassertiefen reicht ca. alle 8 qm Wasserfläche eine Einströmdüse.

Auch hier gilt, dass bei besonderen Beckenformen, Wassertiefen und Umwälzleistungen, die Anzahl und Position variieren kann.

Eine besondere Art der vertikalen Beckendurchströmung, ist die sogenannte bandförmige Einströmung. Im Beckenboden befinden sich großdimensionierte Kanäle mit Öffnungen an der Oberseite. Durch große Rohrdimensionen und damit geringe Strömungsgeschwindigkeiten, werden die Öffnungen an der Oberseite gleichmäßig durchströmt.

Bei der Auslegung ist zu beachten, dass zu jeder Seite einer bandförmigen Einströmung max. 1,6 m abgedeckt wird.

Auch wenn häufig behauptet wird, dass die Beckenhydraulik dazu beitragen muss, dass sich keine Ablagerungen am Beckenboden bilden, so ist dies eine völlig falsche Aussage.

Wie eingangs erwähnt, sind die Belastungsstoffe vielfältig. Schwerere Stoffe sinken schneller zu Boden und können sich in strömungsarmen Bereichen ansammeln. Solche Anhäufungen (auch minimale) führen zu einem Nährboden für Mikroorganismen.

Deshalb ist es unerlässlich, mindestens einmal pro Woche (gegebenenfalls häufiger) den Beckenboden gründlich zu reinigen.

Dieser Artikel ist in Ausgabe 36 des pool Magazins erschienen.

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Kommentare (34)

  1. Ich habe seit 1972 einen Innenpool mit etwa 4,5 x 4 m, also rund 55m³ und konventioneller Technik und arbeite i.W. mit Chlorilong etc. und ggf. Stoßchlorie-rung. Die Wasserqualität entspricht den hier genannten Werten (mit BAYER DPD Methode ermittelt).
    Neuerdings wird mir von zwei Seiten etwas angeboten, was ich nicht begreife. An zwei Stellen der Zu- und Ablaufleitungen werden Manschetten montiert mit einem mir unbekannten Innenleben und das Ergebnis dieser wundersamen Mimik soll reine Quellwasserqualität sein. Ohne jede weitere Chemie!!!! Können Sie mir das erklären? Kosten rund €1600,00! Der Wunderdoktor ist unbekannt.

    • Sehr geehrter Herr Mundt,

      unser Experte Dipl.-Ing. Frank Eisele von der uwe JetStream GmbH hat Ihre Frage wie folgt beantwortet:

      „Ich kann hier nur vermuten, dass es sich um ein Wasserbelebungsverfahren (z.B. nach Grander) handelt.
      Solche Geräte werden hin und wieder angepriesen.
      Bis heute sind die Hersteller / Vertreiber eine wissenschaftlich fundierte Erklärung bezüglich Funktionsweise schuldig geblieben.
      Nach meiner Erfahrung kann je nach Füllwasserbeschaffenheit eine Änderung eintreten. Diese ist jedoch nicht garantiert.
      Ich empfehle hierzu die meiner Ansicht nach gut gemachte Infobroschüre der Stadtwerke Augsburg (siehe Link: http://www.stawa.de/downloads/Wasserbelebung.pdf).
      Wenn es sich ggf. um ein anderes Gerät/Verfahren handeln sollte als ich hier vermute bitte um eine kurze Info.“

  2. Sehr geehrte Damen und Herren,

    Ich beabsichtige mein Aussenschwimmbecken rundum zu erneuern.
    Die neue Dimension ist wie folgt: 3.5mx14m mit einer tiefe von 1.5m. Das Becken wird mit Skimmer ausgestattet.

    Nun zu meiner Frage: Wie und wo genau platziere ich die einlaufdüsen damit ich eine korrekte Schwimmbad Hydraulik bekomme?
    Ich habe bisweilen 2 Varianten:
    Variante 1:
    8 Düsen komplett: 2mal4 düsen an der Stirnseite des 14 meter langen pools mit 2 skimmer am anderen ende.
    Varante 2:
    6 Düsen am Boden montiert und 2 düsen an der Stirnseite und an der anderen Stirnseite 2 Skimmer.

    können Sie mir weiterhelfen?
    Herzlichen Dank

    • Sehr geehrter Herr Schorno Beat,
      unser Experte hat Ihre Frage nun beantwortet:

      „hier kann ich bei der Beckenlänge nur anraten, die Oberflächenreiniger (Skimmer) auf die Längsseite zu installieren.

      Es sollte mindestens 3 Skimmer auf eine Längsseite (Windrichtung berücksichtigen) installiert werden. Die Reinwassereinströmungen auf die gegenüberliegende Längsseite (mind. 8 Stück) besser 10. Nicht zu vergessen sind auch Bodenabläufe. Hier würde ich 2 Bodenabläufe einplanen.“

  3. Robi Di Felice Ardente

    Hallo!
    Habe ein Becken 4x8x1,5
    Ab der Stirnseite drei Einlaufdüsen etwa 20cm unter dem Wasserspiegel in Reihe angeordnet. Gegenüberliegend zwei Skimner. Pumpe Aquaplus 11 unmittelbar am Pool auf Poolbodenhöhe.Filterkessel 500mm mit 50Kg Sand, Körnung 2-4mm. Arbeitsdruck laut Manometer 0,8bar.
    Problem: Die Einlaufströmung an den Düsen ist so gering das kaum eine Strömung zustande kommt.Hat jemand eine Erklärung dafür?

  4. Sehr geehrte Damen und Herren,

    wir planen einen kleinen Pool 4×2,50×1,25 mit Sitzblock an der Längsseite. Die Wassertiefe würde also bei rd. 1,15m liegen. Nun meine Frage, ist ein Bodenablauf notwendig oder reichen zwei Düsen im oberen Bereich plus Skimmer gegenüber aus?
    Vielen Dank

    Freundliche Grüße
    Florian Becker

    • Team vom Pool-Magazin

      Sehr geehrter Herr Becker,

      vielen Dank für Ihre Frage. Unser Experte Frank Eisele hat Ihre Frage wie folgt beantwortet:

      „Sehr geehrter Herr Becker,
      bei dem von Ihnen geschilderten Schwimmbecken und dessen Abmessungen, sind ein Skimmer und 2 gegenüberliegende Reinwassereinströmungen ausreichend.
      Ein Bodenablauf ist hierbei nicht erforderlich.
      Wenn das Becken entleert werden soll oder muss (z.B. aufgrund Wartungs- und Reinigungsarbeiten) ist zur Entleerung dann eine Tauchpumpe und für den Rest ein Nasssauger einzusetzen.
      Achten Sie bitte noch bei der Anordnung des Skimmers auf die Windrichtung, so dass mit Hilfe der Hauptwindrichtung das Wasser zum Skimmer strömt und nicht dagegen.

      Mit herzlichen Grüßen
      Frank Eisele“

      Wir wünschen Ihnen viel Spaß mit Ihrem Pool!
      Herzliche Grüße,
      Ihr Team vom Pool-Magazin

  5. Sehr geehrter Damen und Herren,

    vielen Dank für den interessanten Artikel. Wir planen im Garten den Bau eines Überlaufpools mit Betonwänden die anschließend gefliest werden. Der Pool soll 10m x 4 m x 1,5 m haben.

    Wenn ich den Artikel richtig verstanden habe, wäre hier die vertikale Variante die idealste. Hier müsste ich bei 40 m² Wasserfläche und 1,5 m Tiefe alle 8 m² eine Einlaufdüse einplanen. Hieße in unserem Fall 5. Um eine gleichmässige Hydraulik und Bild zu bekommen wären denke ich 6 anzuraten also pro Band 3 Stück. Wie würden Sie diese beiden Bänder auslegen? 1,30 m von der linken langen Wand weg und 1,30 m von der rechten langen Wand weg so dass noch 1,40 m zwischen beiden Bändern übrig bleibt?

    Vielen Dank vorab für Ihre Unterstützung und danke nochmals für den tollen Artikel.

    Mit freundlichen Grüßen,
    Menasch

    • Team vom Pool-Magazin

      Sehr geehrter Herr, sehr geehrte Frau Menasch,

      vielen Dank für Ihre Frage, die unser Experte Frank Eisele wie folgt beantwortet hat:

      „Die Anzahl an 6 Einströmungen halte ich für sehr gut.
      Diese auf 3 Stück je Zuleitung aufzuteilen ist auch sehr gut.
      Den Abstand am Besten so machen, dass zu jeder Seite die gleiche Fläche bzw. der gleiche Abstand erfasst wird.
      Ihre Beckenbreite beträgt 4 m.
      Dann wäre der Abstand von jeder Beckenlängsseite von 1,0 m richtig.
      Dann wird jeweils zu beiden Seiten ein Bereich von 1 m abgedeckt.

      Mit herzlichen Grüßen
      Frank Eisele“

      Wir wünschen Ihnen viel Erfolg bei der Umsetzung Ihres Poolbau-Vorhabens.

      Herzliche Grüße
      Ihr Team vom Pool-Magazin

  6. Sehr geehrte Damen und Herren,

    wir planen einen Folienpool mit 4x10m bzw. 4,5x10m und einer Wassertiefe von 1,5m auf 1,8m
    Wir haben nun zwei Angebote erhalten – in einem wurden uns Bodeneinströmdüsen und im anderen seitliche Einströmdüsen angeboten.
    Worin liegt der Unterschied/Vorteil in den zwei Varianten und was würden Sie empfehlen?

    Vielen Dank.

    Mit freundlichen Grüßen
    Michaela

    • Team vom Pool-Magazin

      Liebe Michaela,

      unser Experte Frank Eisele hat Ihre Frage wie folgt beantwortet:
      „Hallo Michaela,
      genaugenommen sind beide Einströmvarianten möglich und aus fachlicher Sicht richtig.
      Wichtig ist die Anzahl und Position sowie natürlich der Volumenstrom selbst.
      Ich würde es davon abhängig machen wie die Art der Wasserabführung im Becken ist.
      Wenn Sie eine Überlaufrinne haben – dann würde ich die Einströmung vom Boden vorziehen.
      Bei der Wasserabführung über einen oder mehrere Skimmer, würde ich dann die Einströmung von der Seite auswählen.
      Wichtig ist bei Skimmer, dass die Einströmung so ist, dass das Wasser in Richtung der Skimmer „geschoben“ wird.
      Bitte hierbei auf den Einfluss der Hauptwindrichtung achten.

      Mit herzlichen Grüßen
      Frank Eisele“

      Beste Grüße,
      Ihr Team vom Pool-Magazin

  7. Hallo liebe Poolbauer,
    ich bin mir auch sehr unsicher, wo ich am besten meine Einlaufdüsen anbringe um die beste Beckendynamik zu gewährleisten. 7×3,5×1,5m Der Skimmer ist auf der 3,5m Seite in der Mitte ( 2cm unter dem Schalsteinrand).
    Nun meine Frage:wo platziere ich am besten meine 2 Einlaufdüsen?
    Vielen Dank im Voraus,
    Ich hoffe ihr könnt mir helfen
    Liebe Grüße

    • Team vom Pool-Magazin

      Lieber Deniz,

      unser Experte Frank Eisele hat Ihre Frage wie folgt beantwortet:
      „Hallo Deniz,
      die Einströmdüsen auf die dem Skimmer gegenüberliegende Schmalseite anordnen.
      Hierbei die Einbauhöhe ca. 50 – 70 cm unter dem Wasserspiegel anordnen.
      Aufgrund der Beckengröße wäre zu überlegen auch eine 3. Düse vorzusehen.
      Bitte achten Sie bei der Positionierung des Skimmers auch auf die Hauptwindrichtung.
      Das Wasser soll am besten „mit dem Wind“ zum Skimmer transportiert werden, nicht dagegen.

      Mit herzlichen Grüßen
      Frank Eisele“

      Mit besten Grüßen
      Das Team vom Pool-Magazin

  8. Hallo liebe Poolbauer,
    ich bin mir auch sehr unsicher, ob meine Einlaufdüsen so eingebaut sind, dass die beste Beckendynamik gewährleist wird. 7×3,5×1,5m Der Skimmer ist auf der 3,5m Seite in der Mitte ( 2cm unter dem Schalsteinrand).
    Meine 3 Einströmdüsen sind ca. 25 cm unterhalb des Beckenkopfes, ca. 5 cm unterhalb des Wasserspiegels. Die Verrohrung der Einströmdüsen ist in Reihe gefertigt worden, kein Hirschgeweih. Welche Probleme sind zu erwarten, ist das alles so richtig?
    Liebe Grüße

    • Team vom Pool-Magazin

      Lieber Micha,

      unser Experte Frank Eisele hat Ihre Frage wie folgt beantwortet:
      „Hallo Micha,
      die Einbautiefe von der Einströmdüsen von nur 5 cm unter dem Wasserspiegel ist sehr gering.
      Idealerweise sollten die Düsen sich in etwa der halben Wassertiefe befinden. Auch noch in einem kleineren Abstand darüber oder darunter ist noch in Ordnung.
      Die Düsen sollten auf jeden Fall nach unten versetzt werden, damit größere Bereiche des Beckens sicher erfasst werden.
      Die Installation in Reihe kann erfahrungsgemäß durchaus funktionieren. Ggf. ist die Rohrdimension etwas anzupassen (zu vergrößern).
      Auf diese Punkte würde ich hinweisen.

      Mit herzlichen Grüßen
      Frank Eisele“

      Mit besten Grüßen
      Das Team vom Pool-Magazin

  9. Sehr geehrte Damen und Herren,

    Ich habe vor ein 6x3x1,5 m großes Becken mit Überlauf/Gefällerinne zu bauen und wollte fragen ob ich auch hier auf die vertikale Beckendurchströmung setzen soll?

    Vielen Dank! Mit freundlichen Grüßen

    Manuel Gruber

    • Team vom Pool-Magazin

      Hallo Herr Gruber,

      unser Experte Frank Eisele hat Ihre Frage wie folgt beantwortet:
      „Sehr geehrter Herr Gruber,

      die vertikale Beckendurchströmung ist hierbei als eine sehr gute Lösung anzusehen.

      Mit herzlichen Grüßen
      Frank Eisele

      Mit besten Grüßen
      Das Team vom Pool-Magazin

  10. Hallo Pool-Magazin-Team,

    wir planen ein Becken mit 8×4,5×1,5m. Hierfür empfiehlt uns der Poolbauer 4 Einlaufdüsen auf der 4,5m Seite (2 oben und 2 unten) gegenüber einem Breitskimmer.
    Reicht hierfür ein Breitskimmer oder wäre 2 besser.
    Ein Bodenablauf wäre ebenfalls nicht notwendig.

    Über Ihre Meinung würde ich mich freuen.

    Vielen Dank

    • Team vom Pool-Magazin

      Hallo Jörg,

      unser Experte Frank Eisele hat Ihre Frage wie folgt beantwortet:

      „Sehr geehrter Leser,
      4 Einlaufdüsen sind ausreichend.
      Üblicherweise reicht auch ein Skimmer hierfür aus.
      Wenn 2 Skimmer eingesetzt werden – was genaugenommen technisch noch besser ist – muss nur darauf geachtet werden,
      dass der gesamte Volumenstrom ausreichend ist, so dass beide Skimmer funktionieren.
      Ein Bodenablauf ist sicher sinnvoll um das Becken zu entleeren.
      Zur Erhöhung der Sicherheit, würde ich den Bodenablauf aber nur zum Entleeren benutzen und während des Betriebes mit etwas Reinwasser durchströmen,
      so dass keine Ansaugsstelle gegeben ist.
      Bei der Lage der Skimmer bitte noch auf den Einfluss der Windrichtung achten.

      Mit herzlichen Grüßen
      Frank Eisele“

      Mit besten Grüßen
      Das Team vom Pool-Magazin

  11. Hallo Pool-Magazin-Team,

    wir planen ein Becken mit 9×4×1,5m mit Alkor Folie. Hierfür planen wir 4 Einlaufdüsen auf der 4m Seite und gegenüber 2 Breitmaulskimmer, dazu noch 2 Bodenabläufe. Auf der kurze Seite planen wir eine gemauerte Treppe auf der gesamten Breite. Dazu habe ich 2 Fragen:
    1) ist diese Ausstattung ausreichend?
    2) Wir planen die Einlaufdüsen auf der Teppenseite. Können wir alle 4 Düsen in einer Reihe in der ersten Treppenstufe einbauen, oder sollen wir 2 Düsen in der ersten Stufe und 2 Düsen tiefer einbauen. Oder sollen die Düsen ganz woanders?

    Vielen Dank im Voraus!
    Mit freundlichen Grüßen
    Emmanuel Desert

    • Team vom Pool-Magazin

      Hallo Herr Desert,

      unser Experte Frank Eisele hat Ihre Frage wie folgt beantwortet:

      „Sehr geehrter Herr Desert,

      Die Ausstattung sieht gut aus.
      Wichtig ist, dass der Volumenstrom ausreichend hoch ist (sollte rund 14 m³/h für ein Außenbad in Ihrer Größe betragen).

      Die 4 Düsen würde ich auch auf 2 Ebenen – auf der Beckenschmalseite gegenüber den Skimmern – anordnen, so dass die Querschnittsfläche von der Strömung gut erfasst wird.

      Bitte bei der Anordnung der Skimmer noch auf die Windrichtung achten.

      Mit herzlichen Grüßen
      Frank Eisele“

      Mit besten Grüßen
      Das Team vom Pool-Magazin

  12. Sehr geehrte Damen und Herren,

    danke für diesen guten Artikel.
    Ich baue gerade einen Schwimmkanal mit 13,5×2,5×1,5 m (LxBxT) und möchte die Skimmer auf der kurzen Seite (2,5 m) anbringen.
    Ich muss einen möglichst starken Wasserdruck erzeugen, damit das Wasser von gegenüberliegenden 8 Einlaufdüsen über 13,5m Länge zu Skimmern „getrieben“ werden kann. Wenn ich aber mit zwei Skimmern „nur“ ca. 15m3/h (zu je ca. 7,5m3/h) saugen kann, dann ist nicht genügend Wasser für 8 (mit ca. 3-3,5 m3/h) Einlaufdüsen vorhanden, damit sie voll ausgelastet sind, so dass sie einen starken Wasserdruck erzeugen können. Daher überlege ich drei statt zwei Skimmer einzubauen (in Kombination mit einer effizienten Pumpe mit 20-22 m3/h). Soweit die Theorie und meine Überlegungen. Machen meine Überlegungen Sinn oder habe ich einen Denkfehler? Was würden Sie mir sonst empfehlen, damit der Wasseraustausch optimal funktioniert, wenn ich die Skimmer leider nicht auf der Längsseite anbringen kann. Kann bei meiner Anordnung die Strömung nach zB. 12 m stehen bleiben?

    Vielen Dank!

    • Lieber Leser,

      unser Experte Frank Eisele hat Ihre Frage wie folgt beantwortet:

      „Wenn es möglich ist, sollten in den Beckenlängswändern jeweils noch 1 zusätzliche Düse mit schräger Abstrahlung eingesetzt werden, so dass dann die gesamte Beckenlänge möglichst gut von der Strömung erfasst werden.
      Den Volumenstrom würde ich auf ca. 16-18 m³/h einstellen. 2 Skimmer sind auf jeden Fall ausreichend. D.h. 4 Düsen auf der gegenüberliegenden Schmalseite und insgesamt 2 Düsen auf den Längsseiten (jeweils eine Düse je Seite bei ca. halber Beckenlänge).“

  13. Sehr geehrte Damen und Herren,

    danke für diesen guten Artikel.
    Ich baue gerade einen Schwimmkanal mit 13,5×2,5×1,5 m (LxBxT) und möchte die Skimmer auf der kurzen Seite (2,5 m) anbringen.
    Ich muss einen möglichst starken Wasserdruck erzeugen, damit das Wasser von gegenüberliegenden 8 Einlaufdüsen über 13,5m Länge zu Skimmern „getrieben“ werden kann. Wenn ich aber mit zwei Skimmern „nur“ ca. 15m3/h (zu je ca. 7,5m3/h) saugen kann, dann ist nicht genügend Wasser für 8 (mit ca. 3-3,5 m3/h) Einlaufdüsen vorhanden, damit sie voll ausgelastet sind, so dass sie einen starken Wasserdruck erzeugen können. Daher überlege ich drei statt zwei Skimmer einzubauen (in Kombination mit einer effizienten Pumpe mit 20-22 m3/h). Soweit die Theorie und meine Überlegungen. Machen meine Überlegungen Sinn oder habe ich einen Denkfehler? Was würden Sie mir sonst empfehlen, damit der Wasseraustausch optimal funktioniert, wenn ich die Skimmer leider nicht auf der Längsseite anbringen kann. Kann bei meiner Anordnung die Strömung nach zB. 12 m stehen bleiben?

    Vielen Dank!

    • Team vom Pool-Magazin

      Sehr geehrte Damen und Herren,

      unser Experte hat Ihre Frage wie folgt beantwortet:
      „Sehr geehrte Damen und Herren,
      wenn es möglich ist, sollten in den Beckenlängswändern jeweils noch 1 zusätzliche Düse mit schräger Abstrahlung eingesetzt werden, so dass dann die gesamte Beckenlänge möglichst gut von der Strömung erfasst werden.
      Den Volumenstrom würde ich auf ca. 16-18 m³/h einstellen.
      2 Skimmer sind auf jeden Fall ausreichend.
      D.h. 4 Düsen auf der gegenüberliegenden Schmalseite und insgesamt 2 Düsen auf den Längsseiten (jeweils eine Düse je Seite bei ca. halber Beckenlänge)

      Mit herzlichen Grüßen
      Frank Eisele“

      Beste Grüße,
      Ihr Team vom Pool-Magazin

  14. Guten Tag,
    Ich bin zur Zeit dabei einen rechteckigen Betonpool zu bauen 5,75mx2,75×1,5m
    Wenn ich der Faustregel 1 Einlaudüse pro 8qm folge würden 3 Einlaufdüsen die richtige Anzahl ergeben. Meine Fragen soll ich tatsächlich mit 3 Düsen arbeiten (im oberen Bereich 2 und im unteren Bereich 1) oder soll ich auf 4 Stück gehen?
    Wichtig wäre für mich die richtige Anordnung Höhe, Abstand zur Wand und eine Aussage dazu, ob die Düsen in der Strömungsrichtung verstellbar sein sollten.
    Besten Dank für die Hilfe
    Mit freundlichen Grüßen Dietmar Wolf

    • Lieber Leser,

      unser Experte Frank Eisele hat Ihre Frage wie folgt beantwortet:

      „Sehr geehrter Herr Wolf, 3 Düsen sind für diese Beckengröße in jedem Falle ausreichend. Die 3 Düsen können auf einer Ebene angeordnet werden. Die Abstände zueinander sollten so sein, dass zu jeder Seite der Düse der gleiche Abstand gegeben ist. Abstand der ersten Düse von der Wand ca. 0,45 dann ca. 0,9 m zur nächsten Düse, usw. die letzte Düse hat dann wieder ein Abstand zu Wand von ca. 0,45 m.
      Höhe ca. mittig Beckentiefe. Die Düsen können verstellbar sein, so dass eine „Feinjustierung“ vorgenommen werden kann.“

  15. Hallo und guten Abend, Sie haben meine Fragen schon beantwortet trotzdem möchte ich noch eine weitere Frage stellen: da mir das System ‚Kombiwalze‘ sehr gut gefällt folgende ergänzende Frage: könnten ich an der einen Stirnseite mit zwei Düsen im oberen Wasserbereich arbeiten und mit nur einer Düse im tieferen Bereich auf der gegenüberliegenden Seite wo der Skimmer verbaut ist?
    Besten Dank für Ihre Mühe

    • Sehr geehrter Herr Wolf,

      das würde ich nicht machen, da die Strömungen dann durchaus gegeneinander wirken könnten.

      Mit herzlichen Grüßen

      Frank Eisele

  16. Sehr geehrte Damen und Herren,
    ich bin aktuell dabei mir einen Aussenpool (Salzwasser) aus Betonsschalungssteinen (6m x 3m x 1.5m) zu errichten. Die erste Steinreihe ist bereits gesetzt. Nun bin ich sehr verunsichert, da ich von einigen Leuten gehört habe, dass meine Komponenten/Einbauteile so nicht passen bzw. die Wahl nicht optimal und nicht ausreichend ist.

    Ich habe einen Breitmaulskimmer 17.5 von Astralpool (7m3/h) und gegenüber 2x ELD im oberen Bereich geplant. Dies soll mit einer Bilbao 500 mit Speck Magic II 8 (8 m3/h) betrieben werden.

    Jetzt sagte man mir, dass die 7m3/h des Skimmers nicht ausreichen, um den 500er Filter rückzuspülen. Zudem sollte ich noch eine ELD mittig und nach unten versetzt zwischen die oberen ELDs positionieren. Des Weiteren wurde mir angeraten, um eine bessere Reinigung es Bodens zu erreichen, eine Saugdüse unterhalb des Skimmers zu installieren. Den Breitmaulskimmer durch zwei normale zu ersetzen.
    Nun bin ich am überlegen, den Breitmaulskimmer durch einen anderen zu ersetzen, welcher die Durchflussmenge von 7-8 m3/h gewährleistet.

    Was würden Sie mir empfehlen?

  17. Andrea Dissertori

    Sehr geehrte Damen und Herren! Meine Frage: wir bauen einen kleinen, tiefen Pool mit den Maßen 3,60 m x 2 m und einer Tiefe von 1,90 m. Der Schacht für die Sandfilteranlage ist nur auf einer Seite möglich. Machen 2 Skimmer mit 2 Einlaufdüsen Sinn? Welche Sandfilteranlage (Förderung/h) würden Sie empfehlen, wegen der Tiefe?
    Vielen Dank für ihre Antwort!

    • Team vom Pool-Magazin

      Sehr geehrte Frau Dissertori,

      unser Experte hat Ihre Frage wie folgt beantwortet:
      „Sehr geehrte Frau Dissertori,
      aufgrund der Beckengröße würde ein Skimmer völlig ausreichen.
      Ebenso werden 2 Reinwassereinströmungen ausreichend sein.
      Diese können Sie sogar auf dieselbe Seite wie der Skimmer setzen (ca. 70 -80 cm über dem Boden)
      Als Filteranlage können Sie eine Sandfilteranlage mit einer Leistung von ca. 6 m³/h einsetzen.
      Bitte darauf achten, welcher Mindestvolumenstrom der Skimmer benötigt.

      Mit herzlichen Grüßen
      Frank Eisele“

      Beste Grüße,
      Ihr Team vom Pool-Magazin

  18. Hallo zusammen, ich habe mit Interesse die Experten-Antworten gelesen und habe jetzt doch noch eine eigene Planung aus den Antworten zusammengestellt. Also ich plane einen Pool in der Größe 7,80 x3,75×1,55 m. Auf der kurzen Seite (3,75m) sollen 2 Skimmer eingebaut werden, in einer Entfernung von ca. 0,80 m von dieser Seite soll ein Bodenablauf (der ggf auch saugt) mittig eingebaut werden. Auf der gegenüberliegenden Seite sollen dann insgesamt 6 Einlaufdüsen eingebaut werden, 4 Einlaufdüsen 36 cm unterhalb der Wasserlinie (liegt bei 1,45 m) und 2 Einlaufdüsen 36cm über dem Boden. Zwischen den 4 Einlaufdüsen soll noch eine Gegenstromanlage eingebaut werden. Wie ist die Expertenmeinung zu dieser Planung bzw. was kann besser gemacht werden?
    VG
    Rainer

    • Team vom Pool-Magazin

      Hallo Rainer,

      unser Experte hat Ihre Frage wie folgt beantwortet:
      „Hallo Rainer,
      rein auf die Beckengröße ist die Auslegung von Ihnen schon sehr durchdacht und gut.
      Bitte nur bei Anordnung der Skimmer auch auf die Hauptwindrichtung achten.
      Bitte bei 2 Skimmer und 6 Düsen auch darauf achten, dass der Aufbereitungsvolumenstrom entsprechend ist, so dass die beiden Skimmer auch funktionieren (den Mindestvolumenstrom geben die Hersteller von Skimmer vor).
      Den Bodenablauf würde ich nur zur Entleerung des Beckens benutzen.
      Um eine Stagnation des Wassers in dem Bodenablauf zu vermeiden, so anschließen, dass ein kleiner Teilstrom an Reinwasser diesen Bereich durchströmt.

      Mit herzlichen Grüßen
      Frank Eisele“

      Beste Grüße,
      Ihr Team vom Pool-Magazin

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