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Schwimmbad- und Wellness-Magazin.
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Die große Freiheit beim Schwimmen

Für einen ungestörten Ausblick in den Garten wurde eine Schwimmhalle mit einer Glasfront ausgestattet, die auf Knopfdruck beiseite fährt.

Platz genug für ein Schwimmbad war in dem großzügig dimensionierten Garten allemal. Der Bauherr hatte sich schon lange mit dem Gedanken getragen, auf seinem Grundstück, das auf der Schweizer Seite des Rheins gelegen ist, noch eine Poolanlage zu integrieren. Aber nicht irgendeine.

Da er das ganze Jahr über schwimmen wollte, sollte es ein großzügig dimensionierter Pool werden, der genug Platz zum Bahnenschwimmen mitbringt und der mit seiner Ausstattung einerseits Schutz vor Wind und Wetter bietet, andererseits aber transparent und offen gestaltet ist, sodass die Bewohner die Natur des Gartens unmittelbar erleben können.

Schwimmhalle, Foto: Tom Bendix

Nach mehreren Gesprächen mit den Bauherren, dem Architekten und dem bsw-Poolexperten Steffen Bergmann, dessen gleichnamiges Schwimmbadbauunternehmen den Auftrag für den Bau der Anlage bekommen hatte, wurde ein einstöckiges, frei stehendes Badehaus geplant, in dem sich zum einen die Poolan­lage befindet und zum anderen durch Glasscheiben davon abgetrennt ein Ruhe- oder Partyraum – je nach Anlass.

Da man auf dem Gelände frei planen konnte, ließen sich beide Wünsche der Bauherren realisieren: ein langgezogenes Becken, in dem es richtig Spaß macht, ausgiebig darin schwimmen zu können, und ein Gebäude, das zur Gartenseite hin voll verglast ist und dessen Scheiben sich auf Knopfdruck komplett zusammenschieben. Und zwar sowohl zum Garten als auch zum Ruheraum hin. Die klimatische Trennung zwischen Schwimmhalle und Ruheraum ist dann aufgehoben.

Dank der Sky-Frame-Technologie stören keine Rahmen die Optik, sodass die Kons­truktion filigran und leicht wirkt. Sowohl im geschlossenen als auch im geöffneten Zustand können die Bewohner den jahreszeitlichen Wechsel der Natur hautnah erleben. Das 15 m x 4 m lange Becken, bei einer Tiefe von 1,40 m, wurde auf Wunsch der Bauherren ganz an die Scheibe herangerückt, um einen Ausblick vom Beckenrand in den Garten zu haben.

Schwimmhalle mit Gartenblick, Foto: Tom Bendix Von der Schwimmhalle durch Glasscheiben abgetrennt befindet sich ein Ruhe- oder Partyraum – je nach Anlass.

Was die Beckenkonstruktion betrifft, erläutert Steffen Bergmann, wurde eine ausgewählt, die von den Technikern der Firma Bergmann mit einer DLW-Schwimmbadfolie ausgekleidet wurde. Um einen eleganten Abschluss zu schaffen, erhielt der Beckenkörper zum Rand hin eine Metallschiene. Die Umgangsplatten aus Feinsteinzeug schließen jetzt unmittelbar an den Beckenrand an. Rechteckige Fenster auf der gegenüberliegenden Seite unterbrechen das Einheitsbild der Betonwand, die das Wellnessrefugium zum Nachbargrundstück hin abschirmt.

Die Ausstattung des Skimmerbeckens kann sich sehen lassen: Dazu gehören eine Einstiegstreppe, die Gegenstromanlage, eine fünffache Massagestation auf der dem Raum zugewandten Seite der Beckenwand sowie Unterwasserscheinwerfer. Wie heute üblich ist die Ospa-Schwimmbadtechnik im Untergeschoss des Gebäudes unmittelbar und revisionsfreundlich am Beckenkörper installiert.

Pooltreppe, Foto: Tom Bendix

Zum Einsatz kommt die hochwertige Ospa-Technik für Privatbäder: Eco-Filter, Chlorozongerät, Dosiertechnik für pH-Heben und -Senken sowie last, but not least die Poolsteuerung Ospa-BlueControl, von der aus die Bauherren alle Werte leicht kontrollieren und auch die Wasserattraktionen bedienen können.

Auch die Menerga-Entfeuchtungsanlage mit Wärmerückgewinnung ist hier untergebracht. Das Gerät ist für niedrige Vorlauftemperaturen und für eine wirtschaftliche Betriebsweise ausgelegt. Schlitzschienen an den Fenstern erzeugen einen Warmluftschleier, der die warme Luft von den Scheiben fernhält und für angenehme Klimabedingungen im Raum sorgt.

Beheizt wird die Schwimmhalle in den Wintermonaten über eine Außenluft-Wärmepumpe. So können sich die Bauherren auch an den niedrigen Betriebskosten erfreuen und ihr hervorragendes Baderefugium genießen.

Dieser Artikel ist in Ausgabe 52 des pool Magazins erschienen.

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